Salbei (Salvia officinalis)

Der urpsrüngliche Lebensraum von Salbei ist der Mittelmeerraum. Hier wächst Salbei in einer großen Vielfalt vom Frühjahr bis Spätsommer, wo er auch gesammelt wird.

Salbei ist seit vielen Jahren als Heilpflanze bekannt, die auch unsere Vorfahren schon kannten. Salbei wird vom lateinischem Namen „Salvare“ abgeleitet – übersetzt „retten, um zu heilen“ So haben frühere Kräuterkundige 99% der Krankheiten versucht mit Salbei zu behandeln.

Salbei Blätter

Salbei wirkt bei Schlafmangel, Drepressionen, Entzündungen (Pilze & Viren) sowie bei übermässigem Schwitzen. So kommt gerade letztere Wirkung oft bei starkem Nachtschweiß zum Einsatz. Weiterhin harmonisiert Salbei den Verdauungstrakt und stimuliert den Appetit und wirkt Problemen mit Gallenblase und Leber entgegen. Salbei reinigt das Blut und wirkt in den Bronchien Schleim lösend. Auch bei Krämpfen und Rückenmarkserkrankungen wie Zittern, findet Salbei seinen Einsatz. Aber auch in der Zahnheilunde wie bei Zahnfleischbluten oder Paradontitis setzt man Salbei ein. Sowohl bei den Zähnen als im gesamten Mundraum wirkt Salbei Entzündungshemmend.

Salbei ist ein Alleskönner unter den Heilpflanzen und wird auch in der Vorsorge angewendet. Wenn eine Erkältung sich ankündigt oder im Frühsommer bevor es richtig warm wird, als auch bei Magenproblemen hilft es, wenn man 2-3 mal am Tag zu einer Tasse Salbei-Tee greift oder kräftig mit Salbei gurgelt.

Auch als Geheimrezept für Raucher gilt Salbei. Geschmacksnerven werden gereinigt und die Nasen-Nebenhöhlen werden durch Salbei befreit, wenn das ein Raucher 2-3 mal im Monat Salbei inhaliert.

Neben der Anwendung als Heilkraut findet Salbei vor allem auch in der Küche Verwendung. So würzt man mit Salbei Fisch, Schafe, Schweine oder Rinder. Aber auch Gdämpftes Gemüse wird mit Salbei gewürzt.

Salbei-Verwendüngsmöglichkeiten:

  • Salbei-Tee: Einen Teelöffel Salbeiblätter auf 1/4 l Wasser und weichen lassen. Salbei-Tee sollte 2-3 mal pro Woche getrunkgen werden und dann jeweils 2-3 mal am Tag. Wegen der hohen Dosierung ist eine langfristige Einnahme nicht empfehlenswert.
  • Sitzbad (zum Stärken der Nerven): 2 große Haufen Salbei-Blätter in der Nacht in kalten Wasser ziehen lassen und am nächsten Tag erhitzen – das Extrakt dann der Wanne zugeben und sich hinein setzen.

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