Rote Rübe (Beta vulgaris)

21Mai - by simpli - 0 - In Kräuterlexikon

Den Ursprung der roten Rübe können wir in Mittelmeer-Bereichen und an Ufern von Nordafrika und Asien suchen. Sie war sehr beliebt bereits im Mittelalter – das Anbauen empfahl schon der fränkische König Karel der Große. Notizen über diese Pflanze finden wir auch bei Hippokrates, der die rote Rübe als stärkendes Mittel für Kranke verschrieben hat. In dem Kräuterbuch von Mattioli lesen wir, dass man durch Einsaugen des Saftes aus roter Rübe in die Nase die Reinigung des Kopfes erzielt.

Die rote Farbe der Rübe verursachen die Betanin-Pigmente in den Zellen, die Verkalkung der Adern verhindern. Von Mineralstoffen enthält rote Rübe hohes Gehalt an Kalium, Phosphor, Magnesium und Natrium, von Spurenelementen Eisen und Mangan und von Vitaminen Beta-Karoten und Tiamin.

Dank den antioxidativen Eigenschaften wirkt rote Rübe gut als Vorbeugung vor Zivilisationskrankheiten. Weiterhin hilft ihre regelmäßige Konsumation bei Erkältungen und Entzündungen. Sie unterstützt Blutbildung und normalisiert den pH-Wert im Körper. Der Saft aus roter Rübe tut gut den Lebern und der Milz.

Verwendung:
Sowohl roh als auch gekocht findet rote Rübe Verwendung in Salaten, z.B. in Kombination mit Kraut, Äpfeln, Nüssen, Knoblauch und Nudeln. Diese Salate eignen sich dann gut als Beilage zum Fleisch.

Bei Arteriosklerose empfiehlt man, den Saft aus roter Rübe in der Dosis von 50 bis 100 ml täglich mindestens 10 Tage zu trinken.

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