Löwenzahn (Taraxacum officinale)

5Mai - by simpli - 0 - In Kräuterlexikon

Löwenzahn wächst wie ein Unkraut auf Wiesen, Rasen und am Rande von Wegen, für leidende Menschen stellt er aber ein wertvolles Heilmittel dar. Er blüht im April und Mai. Es zeichnen ihn zwei wichtige Eigenschaften aus – das Heilen von Gallenblase- und Lebererkrankungen.

Hier ein kleines Video zum Löwenzahn. Sämtliche positiven Eigenschaften wie unten Beschrieben, sind im Video enthalten.

Heilkräftig ist die komplette Pflanze – Blüten, Wurzel, Stiel sowie Blätter.

Der Löwenzahn hat sehr gute Einwirkung auf Leber. Frische Stiele – wenn man davon fünf bis sechs Stück roh am Tag isst, helfen schnell bei chronischer Leberentzündung (Hepatitis). Sie helfen ebenfalls auch bei Diabetes.

Des weiteren entfernt Löwenzahn Haut-Jucken, Ekzeme, Ausschläge und reinigt den Magen von verschiedenen Sedimenten. Frische Stiele können schmerzlos Gallensteine lösen. Der Löwenzahn wird mit Erfolg auch bei Gelbsucht und Milzerkrankungen eingesetzt.

Löwenzahnwurzeln reinigen Blut, unterstützen Schwitzen un

d Harnentführung, wirken aktivierend. Sie sind ausserdem ein tolles Mittel gegen dichtes Blut und werden auch bei Akne eingesetzt. Gute Wirkungen wurden ebenfalls bei Entzündungen von Harnwegen und Nierensteinen bewiesen.

Anwendung:

Tee aus Löwenzahn – ein voller Teelöffel mit Wurzel wird für die ganze Nacht in ¼ Liter kaltes Wasser gelegt. Am nächsten Tag bringen wir sie zum Kochen und gießen aus. Wir trinken nach Schlucken eine halbe Stunde vor und nach dem Frühstück.

Salat aus Löwenzahn – aus frischen, rohen Wurzeln und Blättern. Er eignet sich gut in Mischung mit Kartoffeln, ergänzt um Rühreier.

Löwenzahnhonigsiehe Rezept

Löwenzahn-Stiele – in der Blütenzeit täglich fünf bis zehn rohe, abgewaschene Stiele gut zerkauen und schlucken

Bildnachweise:

 

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