Kurkuma

19Sep - by simpli - 0 - In Kräuterlexikon

Kurkuma oder indischer Safran ist eine Pflanze, deren Wurzel an Ingwer erinnert. Kurkuma wird häufig in indischer und thailändischer Küche verwendet. Sie wurde bereits zu Anfangszeit der Ayurveda eingesetzt, der ältesten Ganzheitsmedizin in der Welt, deren Ursprung bis zum Jahre 2000 vor Christi zurückgeht.

Frische Kurkuma wird meistens gehackt in eingelegtes Gemüse zugegeben. Trockene Kurkuma, in der gelber Farbstoff „Kurkumin“ enthalten ist, ist Bestandteil von Kari-Gewürzen. Außerdem sind da auch Cayennepfeffer, Kümmel und Koriander enthalten. Weiterhin findet Kurkuma Verwertung in der Nahrungsmittelindustrie – einerseits als Farbstoff zum Nachfärben von Käsen, Soßen, Nudeln, Reis, usw. und andererseits zur Erhöhung der Haltbarkeit von Nahrungsmitteln.

Kurkuma wird vor allem mit Pfeffer kombiniert, weil dadurch mehrfach ihre Wirkungen gesteigert werden. Studien haben bewiesen, dass Kurkumin sehr gut gegen Entzündungen im Körper kämpft. Weiterhin stimuliert er die Bildung von Kortison in Nebennieren, der Heilprozesse unterstützt. Dank ihren antibakteriellen und antivirellen Wirkungen wird Kurkuma als natürliches Antibiotikum und sgn. Supernahrungsmittel angesehen. Sie unterstützt enzymatische Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse, trägt zur richtigen Funktion des Blutkreislaufs und hilft den normalen Zucker- und Cholesterinwert zu erhalten. Außerdem stärkt sie auch Immunität.

In Ayurveda-Medizin wird Kurkuma für Hauptmittel zur Wiederherstellung der richtigen Leberfunktion gehalten. Eine sehr beliebte Kombination zur Heilung von Leberbeschwerden ist die Mischung von Ingwer und Kurkuma. Ingwer beschleunigt den Blutkreislauf und somit auch die Führung der Kurkuma zur Leber. Weiterhin vernichtet Kurkuma sehr wirksam Bakterien von Salmonelle und kämpft gegen die Entzündung von Magen und Dünndarm.

Viele Forschungen haben auch positive Wirkungen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis erwiesen. Außerdem wurde festgestellt, dass Kurkuma die Entwicklung der Krebszellen stoppen kann.

In Kosmetik schätzen die Wirkungen von Kurkuma vor allem Frauen. Sie reguliert die Tätigkeit der Talgdrüsen, hinterlässt goldig glänzenden Ton und schützt die Haut vor Akne und anderen Problemen.

Rezept auf goldene Milch aus Kurkuma:
1 Tasse Milch
½ Teelöffel Zimt
½ Teelöffel gemahlene Kurkuma
¼ Teelöffel Ingwer

1 Teelöffel Kokosöl
Eine Prise Pfeffer
1 Teelöffel Honig

Wir mischen alles zusammen und bringen bis zum Siedepunkt. Danach kochen wir etwa 10 Minuten und trinken warm.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte geben Sie den Code im Bild ein: