Fenchel (foeniculum vulgare)

13Jul - by simpli - 0 - In Kräuterlexikon

Fenchel ist eine alte Kulturpflanze, die aus dem Mittelmeerraum kommt und deren Anbauen sehr beliebt im Altertum war. Sie erreicht die Höhe bis 200 cm. Diese zweijährige Pflanze kommt zur Geltung nicht nur als Heilmittel, sondern ist auch sehr beliebtes Gewürz hauptsächlich in der französischen und italienischen Küche. Für ihr Aussehen wird sie oft mit Dill verwechselt.

Vom Fenchel werden vor allem die Früchte gesammelt – Samen, und zwar nach zwei Jahren. Die Büschel mit Früchten schneiden wir ab und lassen in Säcken trocknen, damit wir alle Samen abfangen. Nach der kompletten Trocknung trennen wir die Samen von restlichen Stielen und Blättern. In der Küche kann man auch den oberen Teil verwenden – die feinen Blättchen, die wie Haar aussehen. Siele können wir in Suppen und Salaten anwenden oder wir können damit auch gedünstetes Fleisch abschmecken. Die Blätter finden Verwertung in Gemüsegerichten und Aufstrichen. Fenchelknolle hat angeblich AntiKrebs-Wirkungen im Roh-Zustand.

Der Samen wird hauptsächlich gegen Blähungen und zur Erhöhung der Darmtätigkeit verwendet. Er enthält nämlich bis 6% Essenzen, die Krämpfe der glatten Muskulatur lösen. Weiterhin kommt er zur Geltung in Stillteen, denn er erhöht die Bildung der Muttermilch. Außerdem dämpft er Husten und fördert Abhusten. Aus einem frischen Stiel kann man Saft bekommen, der in Magentinkturen zugegeben wird.

Anwendungsmöglichkeiten

Fencheltee – zerdrücken Sie einen Löffel Fenchel-Samen im Mörser. Legen Sie die Samen anschließend in eine Tasse rein, begießen Sie mit kochendem Wasser und lassen für 15 Minuten ziehen.

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